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February 11 2009
Was wäre wohl eine passende Reaktion auf "Katholozismus ist eine heilbare psychische Krankheit" ?
Die Katholische Kirche fährt in Österreich gerade eine erfolgreiche Kampagne mit Namen "Das Boot ist voll!". Recht so, es gibt einfach zu viele Katholik/innen in Österreich. Erfolgreiche Strategien und die verstaubtesten Fundis werden dabei ausgegraben, um die katholische Kirche so unattraktiv wie möglich zu machen. Der kirchliche Konservativismus ist den Menschen aber offenbar noch nicht genug, und deshalb fährt die KathKirche jetzt die harten Geschosse auf.
In den letzten Tagen glänzte schon der Linzer Weihbischof mit seinen Aussagen zur "Krankheit" Homosexualität und, dass man diese doch heilen könne. Schon klar. Und jetzt sorgt auch noch der Vorarlberger Bischof Fischer mit ähnlichen Aussagen für Unverständnis. Dass jetzt, auch durch das Papst-Dasein von Neo-Inquisitor Josef Ratzinger ("Shit, we have a Nazi pope!"), der Konservatismus in der katholischen Kirche eine Renaissaunce erlebt, ist verwunderlich, wenn man überlegt, dass das anscheinend die Antwort der KathKirche auf die sinkenden Mitgliederzahlen ist (Tendenz weiter sinkend).
Schon klar, Menschen die im Zölibat leben, sind nunmal die SExperten schlechthin, schließlich haben sie sich ja der fleischlichen Lust verwehrt und fristen jetzt ein wunderhübsches Dasein mit dicken Eiern. Dass die Sexualmoral der Kirche scheinheilig und ganz einfach nur falsch ist, zeigen uns Statistiken von unehelich (FEGEFEUER!) Kindern von Priestern oder von von Priestern missbrauchte Kindern. So bringt der Glaube Absolution, vor allem bei denen, die dann wegen der masochistischen Einstellung von einigen Priestern zur eigenen Sexualität, jahrzehntelang in Therapie gehen müssen. Gott ist groß.
Nicht die moderne Gesellschaft, die "Kindermord" (Abtreibung) und "Sodomie" (Homosexualität) akzeptiert, ist gottlos und wertelos, die katholische Kirche fördert Werteverlust viel stärker. Natürlich hat auch die Kirche Reform erlebt, aber wann das letzte Mal und wann das letzte Mal effektiv ? Klar, heute werden keine Hexen mehr verbrannt, aber wird nicht durch Aussagen wie jenen von Fischer oder Wagner Hass auf Homosexuelle geschürt, was sehr wohl zu Gewalt gegen ebendiese führen kann ? Macht sich somit die Kirche direkt schuldig an, auf offener Straße passierenden, Gewaltakten gegen Schwule ? Ist das Nächstenliebe ?
Die Bibel ist ein Kodex, der eine Gesellschaft repräsentiert die vor 5000 - 1500 existierte. Dazwischen gab es einige Reformen (manche größer, manche kleiner), die eben diese Gesellschaft liberalisierte, offener machten, lebenswerter machen. Im Endeffekt steht die Amtskirche von heute zu all dem im krassen Widerspruch, was wir als moderne Zivilgesellschaft nennen. Die Amtskirche agitiert für eine gewissenslose und intolerante Gesellschaft, in der nur das akzeptiert, wird, was der Vatikan als "Norm" sieht.
Aha, Religionskritik, da schreit's wieder auf! Von Verletzung von religiösen Gefühlen ist da die Rede, die Keule wird geschwungen. Wenn ich mir die öffentlichen Beleidigungen, die die Amtskirche Tag für Tag von sich gibt, ansehe, dann sind das weit mehr als Beleidigungen, die die Kirche selbst erfährt. Warum bleibt es ungestraft wenn katholische Würdenträger Homosexualität als Krankheit bezeichnen ? Was ist wenn man den Katholozismus als psychische Krankheit bezeichnen würde ? Ich meine alte Leute, die Gebetsformeln murmeln, sich einbilden, dass es da JEMANDEN gibt, Weihrauch schnuppern, lange Kleider tragen und lateinische Lieder singen, würde ich viel verrückter finden als Menschen, die Menschen lieben, die das gleiche Geschlecht wie sie haben.
Eigentlich sollten Katholik/innen weltweit dagegen aufstehen was derzeit passiert, sie sollten die katholische Amtskirche, den Vatikan, das päpstliche System, den Zölibat, die Männerbünde und Kartelle innerhalb der katholischen Kirche zu Grabe tragen. Die Amtskirche agiert menschenfeindlich und intolerant und lehrt die Menschen derzeit vor allem Hass auf das Unbekannte, Hass auf die "Unnorm". Während die spanische Kirche predigt, dass Masturbation das Hirn weich macht (Gott, müssen Priester dumm sein!), erzählen Missionare in Afrika davon, dass HI-Viren auf Kondomen zu finden sind.
Religion ist Privatsache, genauso wie sexuelle Neigung. Niemand hat sich in die Angelgenheiten anderer einzumischen. Das sollte die Amtskirche endlich lernen, und der Öffentlichkeit ihren unnötigen Kommentare ersparen. Und Hassprediger gibt es offensichtlich nicht nur im Islam.
In den letzten Tagen glänzte schon der Linzer Weihbischof mit seinen Aussagen zur "Krankheit" Homosexualität und, dass man diese doch heilen könne. Schon klar. Und jetzt sorgt auch noch der Vorarlberger Bischof Fischer mit ähnlichen Aussagen für Unverständnis. Dass jetzt, auch durch das Papst-Dasein von Neo-Inquisitor Josef Ratzinger ("Shit, we have a Nazi pope!"), der Konservatismus in der katholischen Kirche eine Renaissaunce erlebt, ist verwunderlich, wenn man überlegt, dass das anscheinend die Antwort der KathKirche auf die sinkenden Mitgliederzahlen ist (Tendenz weiter sinkend).
Schon klar, Menschen die im Zölibat leben, sind nunmal die SExperten schlechthin, schließlich haben sie sich ja der fleischlichen Lust verwehrt und fristen jetzt ein wunderhübsches Dasein mit dicken Eiern. Dass die Sexualmoral der Kirche scheinheilig und ganz einfach nur falsch ist, zeigen uns Statistiken von unehelich (FEGEFEUER!) Kindern von Priestern oder von von Priestern missbrauchte Kindern. So bringt der Glaube Absolution, vor allem bei denen, die dann wegen der masochistischen Einstellung von einigen Priestern zur eigenen Sexualität, jahrzehntelang in Therapie gehen müssen. Gott ist groß.
Nicht die moderne Gesellschaft, die "Kindermord" (Abtreibung) und "Sodomie" (Homosexualität) akzeptiert, ist gottlos und wertelos, die katholische Kirche fördert Werteverlust viel stärker. Natürlich hat auch die Kirche Reform erlebt, aber wann das letzte Mal und wann das letzte Mal effektiv ? Klar, heute werden keine Hexen mehr verbrannt, aber wird nicht durch Aussagen wie jenen von Fischer oder Wagner Hass auf Homosexuelle geschürt, was sehr wohl zu Gewalt gegen ebendiese führen kann ? Macht sich somit die Kirche direkt schuldig an, auf offener Straße passierenden, Gewaltakten gegen Schwule ? Ist das Nächstenliebe ?
Die Bibel ist ein Kodex, der eine Gesellschaft repräsentiert die vor 5000 - 1500 existierte. Dazwischen gab es einige Reformen (manche größer, manche kleiner), die eben diese Gesellschaft liberalisierte, offener machten, lebenswerter machen. Im Endeffekt steht die Amtskirche von heute zu all dem im krassen Widerspruch, was wir als moderne Zivilgesellschaft nennen. Die Amtskirche agitiert für eine gewissenslose und intolerante Gesellschaft, in der nur das akzeptiert, wird, was der Vatikan als "Norm" sieht.
Aha, Religionskritik, da schreit's wieder auf! Von Verletzung von religiösen Gefühlen ist da die Rede, die Keule wird geschwungen. Wenn ich mir die öffentlichen Beleidigungen, die die Amtskirche Tag für Tag von sich gibt, ansehe, dann sind das weit mehr als Beleidigungen, die die Kirche selbst erfährt. Warum bleibt es ungestraft wenn katholische Würdenträger Homosexualität als Krankheit bezeichnen ? Was ist wenn man den Katholozismus als psychische Krankheit bezeichnen würde ? Ich meine alte Leute, die Gebetsformeln murmeln, sich einbilden, dass es da JEMANDEN gibt, Weihrauch schnuppern, lange Kleider tragen und lateinische Lieder singen, würde ich viel verrückter finden als Menschen, die Menschen lieben, die das gleiche Geschlecht wie sie haben.
Eigentlich sollten Katholik/innen weltweit dagegen aufstehen was derzeit passiert, sie sollten die katholische Amtskirche, den Vatikan, das päpstliche System, den Zölibat, die Männerbünde und Kartelle innerhalb der katholischen Kirche zu Grabe tragen. Die Amtskirche agiert menschenfeindlich und intolerant und lehrt die Menschen derzeit vor allem Hass auf das Unbekannte, Hass auf die "Unnorm". Während die spanische Kirche predigt, dass Masturbation das Hirn weich macht (Gott, müssen Priester dumm sein!), erzählen Missionare in Afrika davon, dass HI-Viren auf Kondomen zu finden sind.
Religion ist Privatsache, genauso wie sexuelle Neigung. Niemand hat sich in die Angelgenheiten anderer einzumischen. Das sollte die Amtskirche endlich lernen, und der Öffentlichkeit ihren unnötigen Kommentare ersparen. Und Hassprediger gibt es offensichtlich nicht nur im Islam.
